You are currently viewing Postkolonial queere Kontexte und Männlichkeitskontruktionen beim Veggie-Boom: Wofür die Hessische Regierung Steuergeld ausgibt

Postkolonial queere Kontexte und Männlichkeitskontruktionen beim Veggie-Boom: Wofür die Hessische Regierung Steuergeld ausgibt

Die hessischen Steuerzahler finanzieren derzeit insgesamt 13 Professuren mit „Gender“- oder „Diversity“-Bezug. Zusätzlich gewährt die Hessische Landesregierung insgesamt 867.245,62 Euro Steuergeld für 21 „Gender“-Forschungsprojekte des vergangenen und laufenden Jahres. Das ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag. Dazu sagt Frank Grobe, wissenschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„In Zeiten knapper Kassen gönnt sich die Hessische Landesregierung die Förderung teils umstrittener Projekte, deren wissenschaftliche Evidenz und deren Methodik höchst fragwürdig sind. Darunter beispielsweise ein Projekt mit dem Titel ‚Soziale Arbeit mit trans* und nichtbinären Jugendlichen im Spannungsfeld heteronormativer Konstrukte und geschlechtlicher Selbstentwürfe‘ mit 42.390,41 Euro oder ‚Gender in der deutschen Asylpolitik‘ mit 45.416,25 Euro. Die Hessischen Steuerzahler wird sich auch fragen, weshalb er 34.966,25 Euro berappen darf für ‚LSBTIQ* und Menschenrechte – Selbstorganisation und Empowerment in postkolonial queeren Kontexten in Ostafrika mit Fokus auf Ruanda und Tansania‘.“

Frank Grobe weiter: „Besonders bizarr wird es, wenn das Wissenschaftsministerium stolz feststellt, dass es mit dieser Förderpraxis lediglich eine Anschubfinanzierung für die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln bereitstellt und sich dann herausstellt, dass für diese Drittmittel ebenfalls der Steuerzahler gerade steht – weil sie vom Bundesforschungsministerium kommen! So erhielt beispielsweise ein von der Hessischen Regierung über drei Jahre gefördertes Projekt der TU Darmstadt zusätzlich mehr als eine halbe Million Euro aus Bundesmitteln. Forschungsgegenstand: „Ernährungskulturen und Geschlecht. Eine empirische Untersuchung von Männlichkeitskonstruktionen am Beispiel Fleischkonsum und Veggie -Boom‘.“

„Dass es die Landesregierung nicht als ihre Aufgabe sieht, sich mit der methodisch-wissenschaftliche Kritik an solchen Studien auseinanderzusetzen, ist ein zusätzlicher Skandal. Während Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen zunehmend die Signifikanz und sogar die methodischen Grundlagen solcher Projekte in Frage stellen, verpulvert das Wissenschaftsministerium Unsummen für eine fragwürdige Ideologie. Die AfD-Fraktion fordert, die Bereitstellung von Fördermitteln grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen,“ so Frank Grobe.

V. i. S. d. P.: Dr. Frank Grobe, wissenschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

Beitrag teilen