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Eine Zwischenbilanz – Hessens Schulpolitik ist zukunftsfeindlich

Deutschlands bedeutendster Rohstoff – die Bildung –  wird systematisch unterversorgt Wie eine Umfrage des Landeselternbeirats gezeigt hat, fallen an jeder fünften Schule pro Monat mehr als 10 Unterrichtsstunden ersatzlos aus, d. h. die Schüler können nach Hause gehen oder einen Film schauen. Die Umfrage macht deutlich, dass es bereits jetzt schon zu wenige Lehrer an hessischen Schulen gibt. Statt eine Einstellungsoffensive anzugehen, stellt Kultusminister Lorz nur sehr halbherzig neue Lehrer ein.

„Es gibt an Hessens Grund- und weiterführenden Schulen knapp 6.600 Lehrer, das sind 13 Prozent des momentanen Lehrer-Bestandes, die 60 Jahre und älter sind und somit vorhersehbar in wenigen Jahren in den Altersruhestand gehen. Gleichzeitig prognostiziert die Kultusministerkonferenz steigende Schülerzahlen in den nächsten Jahren.

Das Fazit ist klar: Wenn also jetzt schon so viele Unterrichtsstunden ausfallen, nur recht wenig Lehrer eingestellt werden und der demografische Faktor hinsichtlich des Altersruhestandes berücksichtigt wird, ist das Verhalten des Kultusministers überhaupt nicht nachvollziehbar“, sagt Arno Enners, Mitglied der AfD-Fraktion.

„Hinzu kommen die sinkenden Ansprüche in der Schule, die zu beobachten sind, seitdem die Grünen mit im Regierungsboot sitzen. Dies zusammengenommen führt letztlich dazu, dass unsere jungen Menschen nicht mehr ausbildungsfähig sind – so hört man es aus dem Handwerk und der Industrie. Die AfD fordert vom Kultusministerium, dass mehr Lehrer eingestellt werden, dass den Schülern Wissen breit und tief vermittelt wird, dass die Schüler individuell gefördert, aber auch gefordert und sie somit zukunftssicher schulisch gebildet werden“, so Arno Enners abschließend. V. i. S. d. P.: Arno Enners, Mitglied der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag