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Ungeimpfte werden zum Sündenbock gemacht

Ministerpräsident Volker Bouffier nennt die derzeitigen Maßnahmen „nicht ausreichend“. Infolge dessen sollen Ungeimpfte drastisch eingeschränkt werden, etwa durch Kontaktbeschränkungen auf max. zwei Haushalte. Unter anderem wird die 2G-Regel auf den Einzelhandel ausgeweitet mit Ausnahme von Angelegenheiten des täglichen Bedarfs.
Dazu Volker Richter: „Obwohl auch Geimpfte und Genesene zum Infektionsgeschehen beitragen, werden wieder vor allem Ungeimpfte eingeschränkt. Die Landesregierung hat sich erneut nicht auf den Winter vorbereitet und hätte bei Geimpften und Genesenen weiterhin auf AHA-Regeln und Tests bestehen müssen, da klar ist, dass diese sich weiter anstecken und andere infizieren können.
Die Ungeimpften werden zum Sündenbock für eine wiederholt unvorbereitete schwarz-grüne Krisenpolitik gemacht. Die Landesregierung hätte die verhältnismäßig kurz anhaltende Eigenschutzwirkung der Impfstoffe ohne Immunisierung erkennen können und in ihre Krisenpolitik rechtzeitig einbeziehen müssen, statt Geimpfte glauben zu lassen, sie wären sicher. Die Landesregierung hat ignoriert, dass auch die 2G-Regel zu erhöhten Inzidenzen führt, wenn die Menschen denken, sie würden sich und andere nicht mehr gefährden. Dies hat die jetzige Situation zweifelsfrei mit herbeigeführt.
Jetzt auf Ungeimpfte zu schimpfen, ist daher unanständig.“

V. i. S. d. P.: Volker Richter, sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag