Zum Setzpunkt der Grünen „Die hessischen Flatrate-Angebote haben eine Zeitenwende bei der Nutzung von Bussen und Bahnen eingeläutet – Das Deutschlandticket muss dauerhaft erhalten bleiben!“ sagt Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:
„Nahverkehr funktioniert nicht durch Rabatte, sondern durch Verlässlichkeit, Sicherheit und zielgenaue Investitionen – genau da müssen wir ansetzen. Und das gilt überall – in den Städten wie auf dem Land. Das Deutschlandticket hat die Tarifstruktur vereinfacht. Diese Vereinfachung war ein richtiger Schritt. Aber ein einfacher Zugang allein macht noch keinen guten Nahverkehr. Die grundlegenden Probleme – ausfallende Züge, ständige Verspätungen, marode Bahnhöfe, Personalmangel – bestehen weiterhin. Sie wurden durch das Ticket nicht gelöst, sondern vielerorts noch verschärft.
Bevor jetzt weitere Steuergeld-Milliarden in ineffiziente Strukturen fließen, braucht es Reformen. Das Schienennetz gehört in die öffentliche Hand. Aber es darf nicht weiter von einem trägen Staatskonzern verwaltet werden, der zugleich Betreiber sein will. Wir fordern: Das Netz muss in eine eigenständige, gemeinwohlorientierte GmbH überführt werden – unter staatlicher Aufsicht, mit klarer Struktur. Keine Gewinnmaximierung, sondern verlässliche Grundversorgung. Gleichzeitig muss der Betrieb geöffnet werden – für Wettbewerb, für Qualität, für Pünktlichkeit. Denn wo echte Konkurrenz besteht, wird besser gewirtschaftet, investiert, modernisiert.
Genau das fehlt – und das spüren Millionen Fahrgäste täglich.“
V. i. S. d. P.: Klaus Gagel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag