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„Gedenkstättenarbeit auch in Hadamar weiter verstetigen“

Zum Antrag „Gedenkstätte Hadamar unterstützen – gemeinsame Verantwortung wahrnehmen“ sagt Dr. Frank Grobe, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:

„Die Morde in Tötungsanstalten wie Hadamar wurden durch die sogenannte Aktion T4 an körperlich, geistig und seelisch kranken Menschen verübt, da die Nationalsozialisten unter erbbiologischen und rassistischen Wahnvorstellungen litten, und diese zum Kernbestandteil ihrer Ideologie erhoben hatten. Über die Täter ist heute mehr bekannt als über die Opfer.

Wer die Opfer waren und welche Leidensgeschichte sie durchlebten, bleibt überwiegend nebulös. Daher ist es gut und wichtig, dass das Land Hessen die Gedenkstätten-Arbeit verstärkt finanziell fördert. Denn indem man die Lebensgeschichten der Opfer nachzeichnet, gibt man ihnen wieder ein Gesicht.“

Grobe betont:

„Für uns als Alternative für Deutschland ist es wichtig, dass die Gedenkstättenarbeit auch in Hadamar weiter verstetigt wird. Aus diesem Grund werden wir dem Antrag zustimmen.

Leider haben die antragstellenden Fraktionen die Gelegenheit nicht genutzt, alle Fraktionen miteinzubeziehen, damit der Antrag von allen gemeinsam gestellt werden konnte.

Das wäre ein stärkeres Zeichen gewesen.“

V. i. S. d. P.: Dr. Frank Grobe, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag

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