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AfD-Anfrage belegt: Formen sexualisierter Gewalt nehmen an hessischen Schulen zu!

Am 26.02.2021 informierte das Hessische Kultusministerium auf seiner Netz-Seite über die Ergebnisse der diesjährigen SPEAK!-Studie zur sexualisierten Gewalt an beruflichen Schulen. Ergebnis: Das persönliche Erleben von sexualisierter Gewalt hat bei den Studienteilnehmern im Vergleich zur letzten Untersuchung teilweise deutlich zugenommen.

41 Prozent der älteren Jugendlichen berichteten über körperlich erlebte sexualisierte Gewalt.

In der Vorgängerstudie betraf diese nur etwa 25 Prozent der Befragten.

Am 26.02.2021 informierte das Hessische Kultusministerium auf seiner Netz-Seite über die Ergebnisse der diesjährigen SPEAK!-Studie zur sexualisierten Gewalt an beruflichen Schulen. Ergebnis: Das persönliche Erleben von sexualisierter Gewalt hat bei den Studienteilnehmern im Vergleich zur letzten Untersuchung teilweise deutlich zugenommen.

41 Prozent der älteren Jugendlichen berichteten über körperlich erlebte sexualisierte Gewalt.

In der Vorgängerstudie betraf diese nur etwa 25 Prozent der Befragten.

Auch bei den 16- bis 19-jährigen und 14- bis 16-jährigen Teilnehmern stieg das Erleben sexualisierter Gewalt. Nachzulesen sind die Ergebnisse unter der Drucksachen-Nummer: 20/5310.

Dazu Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD: „Sexualisierte Gewalt an Schulen ist ein Thema, welches zu lange von der Landesregierung nicht beachtet wurde. Die neuen Zahlen der SPEAK!-Studie sind erschreckend.

Vor dem Hintergrund einer gestiegenen sexualisierten Gewalt fordern wir eine verstärkte Aufklärung der Lehrer sowie die intensive Schulung von Vertrauenslehrern.

Sexualisierte Gewalt an Schulen darf kein Alltag an hessischen Schulen sein, sondern muss mit allen Mitteln geahndet werden.

Das Kultusministerium muss den Schulen konkrete Angebote der Prävention unterbreiten, um sexualisierte Gewalt zurückzudrängen. Dazu gehören Ansprechpartner in den Schulen als auch im Ministerium selbst. Die Entwicklung muss langfristig statistisch verfolgt werden, damit bei einer weiteren Steigerung schnell gegengesteuert werden kann. Die Täter wurden in der Studie allerdings nicht genannt.

Damit können präventive Maßnahmen nicht umgesetzt werden. Wir fordern die Landesregierung auf, dass das Täterprofil zukünftig herausgearbeitet wird, um so über zielgerichtete Maßnahmen die Opfer besser zu schützen.“

V. i. S. d. P.: Heiko Scholz, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Hessischen Landtag